Verflixxt
Sonntag, 30.03.08
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Verlag: Ravensburger
Autor: Wolfgang Kramer und Michael Kiesling
Spieleranzahl: 2-6 Spieler
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 30 min.
Erscheinungsjahr: 2005
Nominierungsliste Spiel des Jahres 2005
Ein Spiel wie das richtige Leben - unberechenbar - voller Glücksmomente aber auch voller Tücken. Eben noch auf der Siegerstraße, musst du jetzt - verflixxt noch mal - diese Minustafel einstecken. Aber immer mit der Ruhe. Das Spiel ist noch nicht zu Ende. Noch sind einige Plus- und Glückstafeln zu holen. Hier kann auch die letzte Tafel die Entscheidung bringen. Erst dann wird abgerechnet. Wollen wir doch mal sehen, wer dann die Nase vorn hat! Denn: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten!”
Die Spieler versuchen mit Glück und Geschick möglichst viele Plus- und Glückstafeln zu sammeln und Minustafeln zu vermeiden. Besonders die Glückstafeln sind dabei von großer Bedeutung, denn sie wandeln erhaltene Minustafeln in Plustafeln um. Der Spieler, der am Ende die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Spiel.
Das genial einfache und spannende Spiel für die ganze Familie.
Zunächst wird aus den 32 Wegetafeln ein vorgegebener Parcours aufgebaut und das Spiel kann beginnen.
Gespielt wird reihum. Der aktive Spieler würfelt zunächst und muss danach eine Figur um die entsprechende Augenzahl nach vorne ziehen. Entweder zieht er eine eigene Figur oder einen Wächter. Den Wächter darf er allerdings nur dann bewegen, wenn zusätzlich mindestens eine eigene Spielfigur oder eine Spielfigur eines Mitspielers ebenfalls auf diesem Feld steht. Da es in der ersten Runde noch keine Alternativen gibt, muss jeder Spieler zu Beginn eine seiner Figuren vom Startfeld aus ziehen. Es muss immer die tatsächliche Augenzahl vorgezogen werden. Nur beim Hinausziehen, also dem Ziehen über das Zielfeld, dürfen nicht benötigte Punkte verfallen.
Zieht der Spieler eine eigene Figur von einer Tafel, auf der er gerade alleine stand, so muss er diese Tafel nehmen und vor sich verdeckt ablegen. Diese “Lücken” werden dann von den nachfolgenden Spielern einfach übersprungen, es wird also immer nur über die Tafeln gezogen. Damit die “Lücken” nicht zu gross werden, kann der Parcours auch immer mal wieder zusammengeschoben werden. Hat der aktive Spieler also nun eine Figur bewegt und gegebenenfalls eine Tafel genommen ist der nächste Spieler an der Reihe. Es wird solange gespielt, bis alle Spieler ihre drei Spielfiguren ins Ziel gebracht haben. Ein Spieler, der keine eigenen Figuren mehr im Spiel hat, scheidet aus. Sind die Figuren aller Spieler im Ziel angekommen folgt die Schlusswertung.
Jeder Spieler zählt nun die aufgedruckten Punkte auf den erbeuteten Wegetafeln. Die positiven Tafeln geben dementsprechend Pluspunkte, die negativen Minuspunkte. Glückstafeln wandeln Minuspunkte im Pluspunkte um, wobei immer genau eine Glücktafel genau eine Minuskarte umwandeln kann. Hat man mehr Glücktafeln als negative Tafel verfallen die überschüssigen Tafeln. Der Spieler mit der höchsten Summe an Punkte gewinnt das Spiel.
(Quelle: www.superfred.de)


